Aninski dazan, Buddhistischer Tempel in Alan, Russland.
Das Aninsky Datsan ist ein buddhistisches Kloster in der Nähe des Baikalsees mit weißen Wänden und goldenen Dächern, die tibetische und mongolische Bautradition zeigen. Die Gebäude sind nach klassischen Mustern angeordnet, mit Gebetshallen, Meditationsräumen und Unterkunftsbereichen für Mönche.
Das Heiligtum entstand während der Ausbreitung des Buddhismus in Sibirien und diente lange Zeit als spirituelles Zentrum für buddhistische Gelehrsamkeit. Nach einer langen Schließungsphase im 20. Jahrhundert wurde es später als Ort der religiösen Praxis wiederbelebt.
Das Heiligtum zieht Gläubige und Besucher an, die in seinen Räumen meditieren oder an Gebetsritualen teilnehmen. Die tägliche Praxis belebt den Ort mit einer ruhigen, kontemplativen Energie, die für alle spürbar ist.
Der Ort ist täglich zu besuchen, aber die beste Zeit ist am Morgen, wenn Mönche ihre Gebete sprechen und die Luft ruhig ist. Besucher sollten sich höflich verhalten, feste Schuhe tragen und darauf vorbereitet sein, dass einige Bereiche nur mit Erlaubnis betreten werden dürfen.
Gebetsräder mit tausenden geschriebenen Mantras säumen die Innenflure und erzeugen rhythmische Klänge, wenn Betende sie während ihrer Wege drehen. Diese alten Objekte sind zentral für die tägliche spirituelle Praxis und verbinden körperliche Bewegung mit Gebet.
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