Besedinsky Bridges, Straßenbrücken am Moskauer Autobahnring, Russland
Die Besedinskie Brücken sind zwei parallel verlaufende Straßenbrücken im Süden Moskaus, die den Besedinski-Highway mit dem Moskauer Autobahnring verbinden. Sie führen den Fahrzeugverkehr über den Ring hinweg und bilden so einen wichtigen Knotenpunkt zwischen dem innerstädtischen Straßennetz und den äußeren Stadtteilen.
Die Brücken wurden 1961 gebaut, in einer Phase, in der Moskau seine Infrastruktur nach dem Krieg rasch ausbaute und neue Verbindungen zwischen dem wachsenden Stadtkern und den Außenbezirken benötigte. Im Jahr 1998 wurden sie grundlegend saniert, um den gestiegenen Verkehrsanforderungen der Stadt gerecht zu werden.
Die Besedinskie Brücken liegen an der Kreuzung zweier stark befahrener Straßen und sind ein fester Bestandteil des täglichen Lebens der Anwohner im Süden Moskaus. Wer die Umgebung durchquert, spürt das gleichmäßige Tempo einer funktionalen Stadtinfrastruktur, die keine Unterbrechung kennt.
Die Brücken sind Teil einer stark befahrenen Verkehrsachse und für Fußgänger kaum geeignet; Besucher sollten sie daher eher vom Fahrzeug aus oder aus sicherer Entfernung betrachten. Wer sich mit öffentlichen Verkehrsmitteln nähert, findet Haltestellen in der Nähe, sollte aber bedenken, dass das Umfeld von breiten Fahrbahnen geprägt ist.
Im September 2019 wurde der gesamte Kreuzungsbereich neu gestaltet, wobei die Brücken in ein überarbeitetes Verkehrskonzept eingebunden wurden, das den Durchfluss an diesem Punkt des Rings verbessern sollte. Die Bauarbeiten veränderten die Geometrie der Zufahrten spürbar und machten den Knoten zu einem Referenzpunkt für ähnliche Projekte im Süden der Stadt.
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