Botanischer Garten der Südlichen Föderalen Universität, Universitätsbotanischer Garten in Rostow am Don, Russland
Der Botanische Garten der Südlichen Föderalen Universität erstreckt sich über 200 Hektar im Tal des Flusses Temernik im nordwestlichen Rostow am Don und zeigt eine vielfältige Sammlung von Pflanzen aus der Region und aus fernen Ländern. Die Anlage umfasst über 6.500 Arten von Bäumen, Sträuchern und Krautpflanzen, wobei spezialisierte Gewächshäuser etwa 1.600 tropische und subtropische Arten beherbergen.
Der Garten wurde 1927 gegründet und sollte die erste botanische Einrichtung in Südruslands baumlosen Zone werden, nachdem die Professoren V. F. Chmielewski und V. N. Varshavski das Projekt initiierten. Mit anfänglichen 74 Hektar wuchs diese Institution zu einem bedeutenden Zentrum für Pflanzenforschung und -erhaltung in der Region heran.
Der Garten beherbergt eine Mineralquelle mit dem Namen St. Seraphim von Sarov, die als orthodoxes Heiligtum innerhalb des Gartens anerkannt ist und für Besucher sichtbar ist. Dieses Heiligtum zieht Pilger an, die den Ort aufsuchen, um an diesem spirituellen Ort innezuhalten.
Der Garten ist groß und erfordert Zeit zum Erkunden, daher sollten Besucher bequeme Schuhe und ausreichend Zeit einplanen, um die verschiedenen Bereiche zu durchqueren. Die Wege sind gut angelegt, und es gibt Gewächshäuser zu besuchen, aber das Terrain ist weitläufig, sodass eine gute Planung der Besuchsroute hilfreich ist.
Das Layout des Gartens folgt einer Karte des Nordkaukasus, wobei die Wege so gestaltet sind, dass sie das Eisenbahnnetz der Region darstellen und so eine geografische Darstellung durch Landschaftsgestaltung schaffen. Diese durchdachte Planung macht Spaziergänge zu einer versteckten Reise durch die Topografie der Region.
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