Base navale de Vidiaïevo, Marine-U-Boot-Basis in Vidyayevo, Oblast Murmansk, Russland
Die Marinebasis Vidiaïevo ist eine russische Marinebasis an der Barentssee in der Region Murmansk, die der Wartung und dem Betrieb von Atom-U-Booten dient. Die Anlage erstreckt sich über mehrere Bereiche mit Docks und Wartungsstationen für nuclear-angetriebene Unterseeboote.
Die Basis wurde in den 1960er Jahren ursprünglich für diesel-elektrische U-Boote gegründet und entwickelte sich zu einem Zentrum für Atom-U-Boote nach 1979. Die Umwandlung trug wesentlich zur Stärkung der sowjetischen und später russischen Präsenz in der Arktis bei.
Die Basis trägt den Namen des sowjetischen U-Boot-Kommandanten Fedor Vidyayev, der sich im Zweiten Weltkrieg auszeichnete.
Die Basis liegt in der nördlichen Barentssee-Region und ist nur über spezielle Zugänge erreichbar, da sie eine militärische Einrichtung ist. Besucher können die Gegend von außen erkunden, aber der Zugang zum Marinekomplex selbst ist nicht für die Öffentlichkeit freigegeben.
Die K-141 Kursk, eines der bekanntesten U-Boote dieser Basis, versank im Jahr 2000 in der Barentssee in einem Unglück, das internationale Aufmerksamkeit erregte. Dieses Ereignis führte zu bedeutenden Veränderungen bei den Notfallprotokollen der russischen Marine.
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