Monastère de Tous-les-Saints, Orthodoxes Kloster am Rogozhskaya-Tor, Moskau, Russland
Das Monastère de Tous-les-Saints war ein orthodoxes Frauenkloster in der Nähe des Rogozhskaya-Tors in Moskau mit traditioneller russisch-orthodoxer Architektur. Der Komplex besaß charakteristische Zwiebeltürme, Steinmauern und Grabstätten für Altgläubige.
Das Kloster wurde 1862 gegründet als Gedenkstätte für befreite Bauern und wurde 1922 von bolschewistischen Behörden geschlossen. Die Kirche auf dem Gelände wurde jedoch bereits zwischen 1840 und 1843 erbaut, bevor das Kloster selbst entstand.
Das Kloster war eng mit der Gemeinschaft der Altgläubigen verbunden und spiegelte deren religiöse Praktiken wider. Die Nonnen und Novizinnen führten hier ein Leben nach strengen orthodoxen Regeln.
Das Kloster befand sich in der Nähe der Vladimirstraße und war über das Rogozhskaya-Tor zugänglich. Der Gelände beherbergte Gräber von Altgläubigen und bot Besuchern einen Einblick in eine historische religiöse Gemeinschaft.
Das Gelände besaß eine eigene Kirche, die von Architekt Pyotr Burenin mehr als zwanzig Jahre vor der Klostergründung geplant wurde. Diese frühere Kapelle prägte die bauliche Entwicklung des Ortes lange vor seiner Funktion als Nonnenkloster.
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