Gipsy-1, Unterirdische Gipsmine im Bezirk Kamsko-Ustyinsky, Russland.
Gipsy-1 ist ein ehemaliger Gipsabbau in Tatarstan mit über 2600 Metern unterirdischer Stollen und Kammern. Das Netzwerk aus Tunneln und Abbaustätten bewahrt die ursprüngliche Struktur des bergmännischen Betriebs aus dem 20. Jahrhundert.
Der Abbau begann in den 1930er Jahren und setzte sich bis in die 1950er Jahre fort, als Gips als wichtiger Rohstoff für die regionale Industrie benötigt wurde. Die Schließung markierte das Ende einer Ära des intensiven Rohstoffabbaus in dieser Region.
Der Ort zeigt die Arbeitsmethoden von Bergarbeitern, die Jahrzehnte lang Gipsstein abbauten, und lässt Besucher nachvollziehen, wie dieser Rohstoff gewonnen wurde. Die erhaltenen Strukturen erzählen von der körperlich anspruchsvollen Arbeit unter Tage.
Besucher sollten Lampen, robuste Schuhe und warme Kleidung mitbringen, da die Temperaturen unter Tage konstant und kühl bleiben. Der Ort erfordert sorgfältige Bewegungen auf unebenem Untergrund und Vorsicht in den engen Bereichen der Galerien.
Von den dutzenden aufgegebenen Minen in der Region bleibt Gipsy-1 die einzige, die für Besucher zugänglich ist. Die meisten Nachbarminen sind entweder geflutet oder völlig verschüttet, was diesen Ort zu einer seltenen Gelegenheit macht, ein original erhaltenes Bergwerk zu erforschen.
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