Rosenstein house, Neugotisches Gebäude am Lew-Tolstoi-Platz, Sankt Petersburg, Russland.
Das Rosenstein-Haus ist ein Gebäude mit neugotischen Elementen an der Lev-Tolstoj-Straße in Sankt Petersburg mit fünf Stockwerken und zwei charakteristischen sechseckigen Ecktürmen. Die Fassade fällt durch ihre vielfältige Fenstergestaltung auf, wobei jedes Geschoss unterschiedliche Größen und Formen aufweist.
Der Standort beherbergte zunächst ein Holzhaus mit Garten, bevor zwischen 1913 und 1915 das heutige Steingebäude errichtet wurde. Der Neubau markierte eine Phase der urbanen Verdichtung und Modernisierung in diesem Viertel Sankt Petersburgs.
Das Gebäude war im frühen 20. Jahrhundert Wohnort mehrerer bekannter Persönlichkeiten, darunter der Architekt Belogrud, der Schriftsteller Leonid Andreev und der Sänger Alexander Davydov. Sie verliehen dem Ort eine künstlerische Bedeutung, die bis heute in seiner Rolle als kulturelles Wahrzeichen der Petersburger Architekturszene nachwirkt.
Das Erdgeschoss beherbergt heute das Andrei-Mironow-Theater und ist von der U-Bahn-Station Petrogradskaya erreichbar. Die Lage an einer Hauptstraße macht das Gebäude leicht zu Fuß zugänglich, und die Nähe zum öffentlichen Verkehr vereinfacht die Anreise.
Die Architekten haben die Fenster in den dritten und fünften Stockwerken an der Lev-Tolstoj-Straße bewusst versetzt angeordnet. Diese ungewöhnliche Anordnung schafft ein faszinierendes visuelles Muster, das dem Gebäude eine spielerische Qualität verleiht.
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