Dzhamgarovsky Ponds, Geschützter Stausee in der Region Moskau, Russland
Die Dzhamgarovsky Ponds sind ein System miteinander verbundener Teiche im nördlichen Teil der Moskauer Region, unweit der Stadtgrenze. Das Gelände ist als Schutzgebiet ausgewiesen und umfasst Flachwasserbereiche sowie Uferzonen mit natürlicher Vegetation.
Die Teiche wurden in der Sowjetzeit im Rahmen von Wasserbewirtschaftungsprojekten angelegt, die auf die Versorgung und Erholung der umliegenden Bevölkerung ausgerichtet waren. Mit der Zeit entwickelten sie sich zu einem der wenigen Naturgebiete, die im Laufe der Stadtentwicklung im Norden Moskaus erhalten geblieben sind.
Lokale Angler und Familien aus den umliegenden Stadtvierteln kommen regelmäßig an die Teiche, besonders an Wochenenden und in den Sommermonaten. Es ist ein Ort, an dem das Alltagsleben der Menschen aus dem nördlichen Moskau sichtbar wird, weit weg vom Stadtzentrum.
Die Teiche sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln aus den nördlichen Stadtteilen Moskaus gut erreichbar, und in der Nähe der Zugangspunkte stehen Parkplätze zur Verfügung. Das Gelände ist überwiegend flach und zu Fuß leicht zu erkunden, auch ohne besondere Ausrüstung.
Obwohl die Teiche mitten in einem dicht besiedelten Stadtgebiet liegen, rasten hier regelmäßig Zugvögel auf ihrem Weg durch Europa und Asien. Diese Lage macht sie zu einem unerwarteten Beobachtungspunkt für Vogelarten, die man normalerweise weit außerhalb der Stadt suchen würde.
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