Zamoskvorechye, Historisches Viertel südlich des Moskva-Flusses, Moskau, Russland
Zamoskvorechye ist ein historischer Stadtteil südlich des Moskwa-Flusses in Moskau, der sich entlang mehrerer Hauptstraßen bis zum Gartenring erstreckt. Das Gebiet beherbergt eine Vielzahl von Gebäuden aus verschiedenen Zeiten, darunter das weltbekannte Tretjakow-Museum.
Der Stadtteil entstand im 14. Jahrhundert, als sich Kaufleute und Handwerker jenseits des Moskwa-Flusses niederließen, um den Kremlin zu versorgen. Über die Jahrhunderte entwickelte sich der Ort zu einem wohlhabenden Wohngebiet mit repräsentativen Gebäuden.
Der Stadtteil war lange Zeit ein Zentrum für Handwerk und Handel, was sich heute noch in den Namen der Straßen und den erhaltenen Gebäuden widerspiegelt. Besucher können in den Gassen und Innenhöfen immer noch die Spuren dieser arbeitenden Vergangenheit erkennen.
Sechs U-Bahn-Stationen wie Novokuznetskaya, Tretyakovskaya und Dobryninskaya ermöglichen einen guten Zugang zu verschiedenen Teilen des Viertels. Zu Fuß erkunden ist ebenfalls beliebt, da die Straßen überschaubar sind und Fußgängerzonen zum Bummeln einladen.
In einem Gebäude an der Pyatnitskaya Street befand sich die historische Brennerei, in der das berühmte Vodka-Imperium gegründet wurde. Der Ort erinnert daran, wie Industrieproduktion und Wohlstand hier über Generationen verwoben waren.
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