Fort Kronslot, Inselfestung in Kronstadt, Russland
Die Kronslot ist eine Festung auf einer Insel in der Nähe von Kronstadt und zeigt Verteidigungsmauern sowie Bauwerke, die Sankt Petersburg vor Marinegriffen bewahren sollten. Die Struktur wirkt wie ein steinerernes Bollwerk, das sich aus dem Wasser erhebt und mehrere Bastionen sowie Geschützstellungen besitzt.
Peter der Große beauftragte den Bau dieser Anlage im Oktober 1703, um die erste Verteidigungslinie gegen Angreifer vom Meer zu schaffen. Das Projekt markierte den Beginn einer umfassenden Befestigungskette, die Russlands neue Hauptstadt an der Ostsee beschützen sollte.
Die Festung verkörpert die Handwerkskunst der russischen Baumeister des frühen 18. Jahrhunderts und zeigt, wie man damals maritime Verteidigungsanlagen konstruierte. Sie war Teil eines größeren Netzes von Befestigungen, die den Golf von Finnland schützten.
Man erreicht die Insel mit dem Boot vom Hafen von Kronstadt aus, aber nur während der Schifffahrtszeit und bei gutem Wetter. Es ist ratsam, vor dem Besuch zu prüfen, wann die Bootsverbindungen verfügbar sind, da die Bedingungen auf dem Wasser wechselhaft sein können.
Die Festung steht auf Fundamenten, die Baumeister direkt in den Meeresboden errichteten, indem sie Holzpfähle und Steinblöcke verwendeten. Diese Konstruktionsmethode war damals revolutionär und ermöglichte es, die Anlage in einem feindlichen Gewässer zu bauen.
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