Левашовский лес, Geschütztes Waldgebiet in Sankt Petersburg, Russland
Der Wald nördlich von Sankt Petersburg ist ein Schutzgebiet mit einer Fläche von etwa 2.700 Hektar und besteht aus Kiefern-, Fichten-, Espen- und Birkenbäumen. Das Gelände umfasst Waldgebiete, Seen und feuchte Niederungen, die zusammen einen vielfältigen Lebensraum bilden.
Das Gebiet erhielt 2023 den Status eines Schutzgebiets und schloss damit lange Bemühungen um seine Erhaltung ab. Die ersten Vorschläge für Schutzmaßnahmen gehen auf das Jahr 1987 zurück.
Forschungseinrichtungen aus Sankt Petersburg führen regelmäßig ökologische Studien durch und überwachen 128 Vogel- und 31 Säugetierarten.
Das Gebiet ist über mehrere Eingänge zugänglich und verfügt über ausgeschilderte Pfade mit Informationstafeln zur lokalen Tierwelt und Pflanzenwelt. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen und auf rutschigen Wegen sowie sumpfigen Bereichen vorsichtig sein.
Unter dem Waldboden liegen alte Ablagerungen von Gyttja-Ton aus dem früheren Littorina-Meer, das Tausende von Jahren alt ist. Diese Schichten schufen zusammen mit Sand darüber zahlreiche Moore mit besonderer geologischer Struktur.
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