Monts Lénine, Wohnmikrobezirk in Ramenki, Moskau, Russland.
Monts Lénine ist ein Wohnviertel auf dem rechten Ufer der Moskwa und liegt auf einer Höhe von etwa 220 Metern über der umliegenden Stadt. Das Viertel ist geprägt durch massive Universitätsgebäude auf der Anhöhe und zahlreiche Wohnblöcke, die sich rund um diese zentrale akademische Zone gruppieren.
Die Gegend erhielt zwischen 1935 und 1999 den Namen Leninberge und kehrte später zu ihrer früheren Bezeichnung Spatzenberge zurück. Diese Umbenennung spiegelt die politischen Veränderungen des Landes während und nach der Sowjetzeit wider.
Die Gegend ist eng mit der Universität verknüpft und zieht viele Studenten und Akademiker an, die das Viertel beleben. Man sieht hier junge Menschen, die zwischen Vorlesungen umhergehen oder sich in den umliegenden Cafés und Gärten treffen.
Das Viertel ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und bietet Fußgängerverbindungen zwischen den verschiedenen Zonen. Die erhöhte Lage bedeutet, dass manche Wege bergauf führen, aber die Infrastruktur ist insgesamt flächendeckend und leicht zugänglich.
Von diesem erhöhten Standort aus sieht man den mäandrierenden Verlauf der Moskwa und die ausgedehnte Stadtlandschaft darunter in einer Weise, die vom Straßenniveau aus nicht möglich ist. Diese Aussicht macht das Viertel zu einem überraschenden Aussichtspunkt mitten in der Stadt.
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