Matyra Reservoir, Stausee in Russland
Das Stausee Matyra ist ein künstlicher See in der Oblast Lipezk in Russland, der durch die Aufstauung des Flusses Matyra entstanden ist. Er erstreckt sich über eine weite Fläche und wird von Wäldern und flachen Ufern mit Sandstränden gesäumt.
Das Becken wurde in den 1950er Jahren angelegt, um das große NLMK-Stahlwerk in der Region mit Wasser zu versorgen. Für den Bau mussten Bauernhöfe und kleine Dörfer umgesiedelt werden, und 1977 war das Becken vollständig gefüllt.
Das Stausee-Gebiet trägt den Namen des Flusses Matyra, der das Wasser einst durch die Region führte. Heute kommen Einheimische an seine Ufer zum Angeln, Spazierengehen und Verbringen von Freizeit im Freien, vor allem in den warmen Monaten.
Das Gelände ist das ganze Jahr über zugänglich: Im Sommer laden die Sandstrände zum Schwimmen ein, im Winter können die zugefrorenen Flächen genutzt werden. In den kalten Monaten sollten Besucher besonders vorsichtig sein, da das Eis nicht immer tragfähig ist.
Im oberen Teil des Stausees, nahe den Dörfern Kasinka und Jarlykowo, liegt das Naturschutzgebiet Khomut, das über 300 Pflanzenarten beherbergt, darunter seltene Arten der Roten Liste. Das Gebiet ist auch Lebensraum für Rehe, Elche, Hasen und viele Vogelarten wie Enten und Reiher.
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