Peryn, Archäologische Stätte am Ilmensee, Veliky Novgorod, Russland.
Peryn ist ein archäologischer Komplex auf einer Landzunge, wo sich der Ilmensee und der Wolchow River treffen, mit Resten alter religiöser Strukturen und antiker Objekte. Das Gelände wird von einer kleinen Kirche geprägt, die im 13. Jahrhundert auf diesem historisch bedeutsamen Platz erbaut wurde.
Der Platz war einst das Zentrum eines heidnischen Tempelbezirks mit rituellen Feuerplätzen, die durch Grabungen ab 1951 entdeckt wurden. Mit der Christianisierung im 10. Jahrhundert wurde ein Tempel errichtet, was den Wandel der religiösen Praktiken in der Region markierte.
Der Ort trägt den Namen des slawischen Donnergottes Perun und war vor der Christianisierung ein heiliger Platz für heidnische Verehrung. Heute können Besucher noch die Kirche der Geburt der Gottesmutter sehen, die später auf diesem rituell bedeutsamen Gelände errichtet wurde.
Das Gelände liegt etwa 6 Kilometer von Veliky Novgorod entfernt und ist seit dem Bau eines Damms in den 1960er Jahren auf dem Landweg erreichbar. Besucher sollten mit unebenen Wegen und Freiluftmuseum-Bedingungen rechnen, besonders bei regnerischem Wetter.
An diesem Ort stand einst eine hölzerne Statue des Gottes Perun, die bei der Christianisierung entfernt oder zerstört wurde und damit die religiöse Umwandlung der Region markierte. Die frühen Grabungsfunde zeigen noch heute, dass die rituellen Aktivitäten hauptsächlich mit Eichenholzfeuern verbunden waren.
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