Russisches Institut für Strategische Studien, russischer Think Tank
Das Russische Institut für Strategische Studien ist ein Forschungszentrum in Moskau, das sich mit internationalen Beziehungen, Sicherheitsfragen und strategischen Angelegenheiten befasst. Das Institut beschäftigt sich mit Analysen zu Themen wie US-europäische Beziehungen, regionale Konflikte und globale Sicherheit, während es auch regionale Schwerpunkte in Afrika, der Arktis und Osteuropa setzt.
Das Institut wurde 1992 von Boris Jelzin gegründet und war zunächst Teil des Russischen Auslandsgeheimdienstes. 2009 wurde es reorganisiert, um direkt dem Präsidenten zu berichten und seit 2017 ist es in einem ehemaligen Herrenhaus an der Smolensky Boulevard untergebracht.
Das Institut befindet sich auf dem Smolensky Boulevard in einem ruhigen Bereich Moskaus, der von anderen Regierungsgebäuden geprägt ist. Besucher sollten beachten, dass dies kein öffentliches Besuchszentrum ist und Zugang normalerweise eingeschränkt ist, aber Veröffentlichungen und Analysen können online eingesehen werden.
Das Institut beschäftigt viele pensionierte Geheimdienstoffiziere und wird daher in ausländischen Medien manchmal als 'Altersheim für Spione' bezeichnet. Diese Besetzung unterstreicht seine enge Verbindung zu Russlands Sicherheitsapparat und dessen strategischen Überlegungen.
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