Gedenkstätte Sapun-Berg, Schlachtfeld in Sewastopol, Krim
Die Gedenkstätte Sapun-Berg ist ein Memorialkomplex auf einem Höhenrücken südöstlich von Sewastopol auf der Krim. Das Gelände umfasst ein Diorama-Museum mit einem großformatigen Rundgemälde, Freiluftausstellungen sowie Aussichtspunkte mit Blick auf die Stadt und die Küste.
Im Zweiten Weltkrieg war der Sapun-Berg Schauplatz heftiger Kämpfe, zuerst beim deutschen Angriff auf Sewastopol 1942 und danach bei der sowjetischen Rückeroberung 1944. Nach dem Krieg wurde der Höhenrücken in eine Gedenkstätte umgewandelt, und 1959 wurde das Diorama-Museum eröffnet.
Die Gedenkstätte wird von Familien und Schulklassen besucht, die hier an die Kämpfe um Sewastopol erinnern. Auf dem Gelände stehen sowjetische Panzer, Artilleriegeschütze und andere Kriegsgeräte im Freien, die man aus der Nähe betrachten kann.
Das Gelände ist weitläufig und liegt auf einem Hügel, daher empfiehlt sich festes Schuhwerk, besonders bei feuchtem Wetter. Ein Besuch bei klarem Wetter lohnt sich besonders, da die Aussichtspunkte dann einen weiten Blick in die Umgebung bieten.
Der Name 'Sapun' leitet sich vom tatarischen Wort für 'Seife' ab, weil der Lehmboden des Hangs nach Regen extrem rutschig wird. Dieses Merkmal spielte bei den Kämpfen eine tatsächliche Rolle, da es den Angreifern das Erklimmen des Hangs erheblich erschwerte.
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