Savior Not Made by Hands hermitage, Orthodoxes Kloster in Klykovo, Russland
Das Kloster Savior Not Made by Hands ist ein orthodoxes Skete im ländlichen Klykovo in der Kalugaer Oblast, Russland, mit einem Glockenturm, Wohngebäuden für Mönche und einem abgetrennten Bereich für eine Schemnonne. Die Anlage ist von Wald und Wiesen umgeben und bildet eine geschlossene Gemeinschaft, die dem monastischen Leben gewidmet ist.
Das Kloster wurde 1829 gegründet und entwickelte sich im 19. Jahrhundert zu einem spirituellen Stützpunkt für die orthodoxen Gemeinschaften der ländlichen Region um Kaluga. Es durchlebte die Umbrüche der Sowjetzeit, wurde aber später wiederbelebt und nimmt heute wieder aktiv das klösterliche Leben auf.
Der Name des Klosters bezieht sich auf ein altes christliches Bild Christi, das der Legende nach nicht von Menschenhand gemalt wurde, sondern sich selbst auf einem Tuch abdrückte. Wer das Gelände besucht, kann die schlichte Holzarchitektur und die ruhige Ordnung des Klosteralltags beobachten, die den Geist der orthodoxen Tradition widerspiegeln.
Das Kloster liegt in einem abgelegenen Dorf und ist am bequemsten mit einem eigenen Fahrzeug zu erreichen. Da es sich um eine aktive religiöse Gemeinschaft handelt, sollten Besucher angemessene Kleidung tragen und vor dem Besuch prüfen, ob der Zutritt möglich ist.
Im Komplex gibt es einen eigenen Bereich für eine Schemnonne, eine Frau, die die höchste Stufe des monastischen Gelübdes abgelegt hat und ein besonders abgeschiedenes Leben führt. Diese Rolle ist selbst in orthodoxen Klöstern selten und macht die innere Gemeinschaft des Klosters ungewöhnlich vielfältig.
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