Sunduki, Naturdenkmal und Freilichtmuseum in Chakassien, Russland
Der Sunduki-Gebirgszug erstreckt sich über mehrere Kilometer und besteht aus fünf roten Sandsteinbergen mit steilen Osthängen. Die Formationen zeigen unterschiedliche Höhen und Formen, wobei einige Gipfel flache Bereiche bieten, während andere steil abfallen.
Die Gegend war seit mehr als 2000 Jahren von Menschen besiedelt, wie alte Felszeichnungen der Tagar-Kultur belegen. Frühe Bewohner bauten auch Bewässerungskanäle und befestigte Strukturen wie die Sve-Onlo-Festung, um sich zu schützen und das Land zu nutzen.
Die antiken Graffiti auf den Felsen stammen von lokalen Bevölkerungsgruppen, die hier vor Jahrtausenden lebten und ihre Spuren hinterließen. Diese Markierungen zeigen, wie die Menschen diesen Ort als bedeutsam in ihrem täglichen Leben betrachteten.
Das Gebiet ist über Feldwege erreichbar, die zu den verschiedenen Gipfeln führen und von hier aus begehbar sind. In der Nähe des Sees Bele finden Besucher Campingmöglichkeiten und können ihre Ausflüge von dort aus planen.
Der Name Sunduki kommt von würfelförmigen Felsblöcken, die wie Truhen aussehen und auf dem nördlichsten Gipfel besonders deutlich sichtbar sind. Diese ungewöhnlichen Steinformationen haben der gesamten Bergkette ihren charakteristischen Namen gegeben.
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