Church of the Nativity of the Theotokos, Orthodoxe Kirche in Suworowo, Oblast Moskau, Russland
Die Kirche der Geburt der Gottesmutter in Suvorovo ist ein Kirchengebäude und regionales Kulturdenkmal im Bezirk Volokolamsk der Moskauer Region. Sie steht unter Denkmalschutz und wird heute als Kulturdenkmal gepflegt.
Eine hölzerne Kirche der Geburt der Gottesmutter ist im 17. Jahrhundert belegt und wurde 1627 und 1691 neu errichtet. 1774 regte Graf Sachar Tschernyschow eine Steinkirche an; der rote Backsteinbau mit Werksteindetails entstand 1865–1877 am Platz des abgetragenen Vorgängers. Ein beheiztes Refektorium mit zwei Kapellen und ein Glockenturm folgten 1893–1894 nach Plänen des Architekten S. I. Borodin.
Die Kirche trägt den Namen der Geburt der Gottesmutter, was ihre Verbindung zu russisch-orthodoxen Traditionen zeigt. Dieses Patrozinium ist tief in der religiösen Geschichte der Region verankert.
Die Kirche steht in Suworowo, etwa 10 km von Wolokolamsk entfernt, das wiederum rund 120 km von Moskau liegt. Das Gebäude ist ein regionales Kulturdenkmal; die Restaurierung begann 1981 und dauerte 2010 noch an. Vom Friedhof sind nur drei Gräber erhalten, und die West- und Südtore des Zauns aus dem späten 19. Jahrhundert bestehen weiter.
Die Kirche wurde am 22. Mai 1937, am Fest der Übertragung der Reliquien des heiligen Nikolaus, direkt nach der Liturgie geschlossen; der Klöppel der größten Glocke wurde vom Glockenturm geworfen, danach die Glocke selbst. Vom Friedhof sind nur drei Gräber mit fünf Personen erhalten, darunter Wassili Komarow (1896–1930) und die Kinder Solowjow Taisija (1938–1941) und Wjatscheslaw (1935–1942).
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