Simeon the Righteous church, Orthodoxe Kirche in Tyumen, Russland.
Die Simeon-der-Gerechte-Kirche ist eine kleine orthodoxe Kirche von 9,9 auf 6 Metern, 6,8 Meter hoch mit ihrer Kuppel, an die Ostmauer des ehemaligen Wladimir-Waisenhauses in Tyumen angebaut. Sie hat keinen Glockenturm; der Altar lag im zweiten Stock, und man betrat sie vom Klassenzimmer oder von der Straße aus.
Das Wladimir-Waisenhaus wurde 1872 am Rand von Tjumen eröffnet, wo die Zarskaja-Straße auf die Moskauer Landstraße traf; der Kaufmann der ersten Gilde Semjon Trussow finanzierte es mit 14.000 Rubel, benannt nach Großfürst Wladimir Alexandrowitsch, der die Stadt 1868 besucht hatte. Trussow begann 1880 die angebaute Kirche, seine Tochter Fotina Serebrjakowa vollendete sie; am 22. Juni 1885 wurde sie geweiht, am 1. April 1888 selbständige Pfarrei. In sowjetischer Zeit geschlossen, ging der Bau an das Medizinische Institut Tjumen über, wo lange ein Anatomisches Theater betrieben wurde, und wurde 1998 der Eparchie Tobolsk-Tjumen zurückgegeben.
Die Kirche trägt den Namen des heiligen Simeon, des Gottesempfängers, dem sie am 22. Juni 1885 geweiht wurde. Ursprünglich war sie die Hauskapelle des Wladimir-Waisenhauses, in dem Jungen Buchbinderei, Tischlerei und Schuhmacherei, Mädchen das Nähen lernten. Seit 1999 gehört das Gebäude wieder der Eparchie Tobolsk-Tjumen; im ehemaligen Waisenhaus sind heute das Dekanat Tjumen, eine Pilgerabteilung und eine Bibliothek untergebracht.
Der Zugang ist während der Gottesdienstzeiten möglich, daher sollte man sich vorher über die Öffnungszeiten informieren. Es ist wichtig, die Kleiderordnung zu beachten und die laufenden Gottesdienste zu respektieren, wenn man das Innere besuchen möchte.
Die Kirche ist an die Ostmauer des ehemaligen Wladimir-Waisenhauses angebaut und misst nur 9,9 auf 6 Meter, mit Kuppel 6,8 Meter hoch; der Altar lag im zweiten Stock. Beheizt wurde sie durch zwei Kachelöfen, ein dritter Ofen ohne Kacheln stand am Altar. In sowjetischer Zeit befand sich im Gebäude ein Anatomisches Theater des Medizinischen Instituts Tjumen.
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