Church of Saint Sophia Holy Wisdom, Orthodoxe Ostkirche im Bezirk Meschtschanskij, Moskau, Russland.
Die Kirche der Heiligen Sophia, der Weisheit Gottes, steht in der Pushetschnaja-Straße 15; der Steinbau wurde 1692 als Ersatz für eine 1685 abgebrannte Holzkirche errichtet, in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurden die Fassaden erneuert und die Kuppelabdeckung verändert. 1816 kam ein Glockenturm hinzu, 1842 wurden Refektorium und Kapellen umgebaut. Sie besitzt zwei Seitenkapellen, die der Kasaner Ikone der Gottesmutter und dem heiligen Nikolaus geweiht sind.
Eine Holzkirche ist an diesem Ort seit 1480 belegt; die von 1650 brannte 1685 ab. Die Steinkirche war 1692 fertig, während die Gottesdienste in der 1691 errichteten Nikolaus-Kapelle stattfanden. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurden Fassaden und Kuppeldeckung erneuert, 1816 ein Glockenturm angebaut, 1842 Refektorium und Kapellen umgebaut. 1932 geschlossen, wurde der Glockenturm abgetragen und die Kolonnade abgerissen; im Gebäude arbeitete die Fabrik für Sportbekleidung Dynamo, 1990 ging es an den KGB, und am 6. März 2001 weihte Patriarch Alexi II. die Kirche.
Die Kirche hat zwei Seitenkapellen: Der Hauptaltar ist der Kasaner Ikone der Gottesmutter geweiht, eine Kapelle dem heiligen Nikolaus dem Wundertäter. Die Gottesdienste fanden in der 1691 errichteten Nikolauskapelle statt, während die Steinkirche entstand. Die Gemeinde gehört zum Sretenski-Bezirk der Moskauer Eparchie; ihr Pfarrer ist Erzpriester Alexander Mironow.
Die Kirche steht in der Pushetschnaja-Straße 15 im Stadtbezirk Meschtschanski, wenige Gehminuten von den Metrostationen Lubjanka und Kusnezki Most. Sie ist eine aktive Gemeinde des Sretenski-Bezirks, daher richtet sich ein Besuch nach den Gottesdiensten und nicht nach festen Öffnungszeiten. Das Gebäude ist ein föderales Kulturdenkmal.
Die Kirche steht an der Pushetschnaja-Straße, benannt nach dem Kanonenhof (Pushetschny Dwor), der einst in der Nähe betrieben wurde und der Kirche auch ihren Beinamen „u Pushetschnogo dwora“ gab. Ihre Seitenkapelle wurde 1691 dem heiligen Nikolaus geweiht, ein Jahr bevor die steinerne Kirche fertiggestellt war, und während der Bauarbeiten fanden dort die Gottesdienste statt.
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