Церковь Дмитрия Солунского, Orthodoxe Kirche in Morewo, Oblast Orjol, Russland
Die Kirche des Demetrios von Thessaloniki in Morevo ist eine backsteinerne Kreuzkuppelkirche, die 1703–1711 über einer Quelle errichtet wurde, sodass das Wasser unter ihren Mauern hervorfloss. Ihr quadratischer Hauptbau ist mit einem geschlossenen Gewölbe mit Achteck gedeckt, und die Fassaden tragen paarige Säulen mit Eckrippen, von gebrochenen Giebeln bekrönte Fensterrahmen und vier dekorative Sakomaren. Die Wände des Refektoriums wurden mit Strebepfeilern verstärkt, damit das Gebäude nicht zum Fluss hin abrutschte.
Eine Holzkirche zu Ehren des heiligen Demetrius ist in Morevo seit den 1620er Jahren belegt. Die Steinkirche wurde zwischen 1703 und 1711 über einer Quelle errichtet, deren Wasser unter ihren Mauern hervorfloss. 1723 wurde der Leichnam von Dmitri Kantemir, dem Gründer von Dmitrowsk, hier beigesetzt, da die Kirche der Stadt noch unvollendet war. In den 1930er Jahren geschlossen, diente sie nach dem Krieg als Lager und wurde Anfang der 1990er Jahre den Gläubigen zurückgegeben.
Die Kirche ist als föderales Kulturerbe ausgewiesen und dient als Filialkirche der St.-Demetrius-Kirche in Dmitrowsk. Gottesdienste finden nur an großen orthodoxen Feiertagen statt, geleitet von Erzpriester Waleri Borissowitsch Palkin. Die Gemeinde wurde am 30. Mai 2014 offiziell registriert.
Die Kirche ist eine Filialkirche der Gemeinde der Demetrius-Kirche in Dmitrowsk; Gottesdienste finden nur an hohen orthodoxen Feiertagen statt. Das Gebäude ist nicht täglich geöffnet; der Zugang zum Inneren hängt von der Gemeinde ab. Die Kirche steht über einer Quelle, deren Wasser unter ihren Mauern hervorfließt, weshalb der Boden am Fundament feucht sein kann.
Die Kirche wurde über einer Quelle errichtet: Man baute sie so, dass das Quellwasser unter ihren Mauern hervorfloss. Der Überlieferung nach stammte der Baumeister aus Griechenland und wollte die Demetrioskirche in Thessaloniki nachahmen, die Kaiser Justinian über einer Quelle errichten ließ. Das Wasser setzte später den Mauern zu, und am Refektorium wurden Strebepfeiler ergänzt, damit das Gebäude nicht zum Fluss hin abrutschte.
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