Saint John the Evangelist Church, Smolensk, Orthodoxe Kirche in Smolensk, Russland.
Die Kirche des Heiligen Johannes des Evangelisten steht auf einem niedrigen Hügel über dem Dnjepr. Sie ist eine einschiffige Kirche mit einer Kuppel und vier Pfeilern, deren Backsteinmauern von 1173 auf einem Feldsteinfundament ruhen; Gewölbe, Achteck und Kuppelstützen wurden im 18. Jahrhundert erneuert. An den äußeren Eckpilastern sind dekorative Kreuze aus Plinthos-Ziegeln erhalten, und der heutige Fußboden liegt fast zwei Meter über dem ursprünglichen Niveau.
Das Gotteshaus wurde auf Befehl von Roman I. aus Kiew gegründet und geht somit auf die Anfänge der mittelalterlichen religiösen Architektur der Region zurück. Spater erhielt das Gebäude den Status eines föderalen Kulturdenkmals Russlands und steht seither unter gesetzlichem Schutz.
Der Name „na Varyazhkakh“ verweist auf das Waräger-Viertel, in dem ausländische Kaufleute lebten; 1958 fand der Archäologe Daniil Awdussin 30 m westlich der Kirche die Reste einer backsteinernen Rotunde des 12. Jahrhunderts von etwa 18 m Durchmesser, der „deutschen“ lateinischen Kirche der fremden Händler, in der eines der beiden Gewichtsnormale, das „Wachspud“, aufbewahrt wurde. Nach 1611 wurde der Bau unter polnisch-litauischer Herrschaft katholische Kirche, später wieder orthodox, 1933 geschlossen und als Museum und Bibliothek genutzt und 1993 der Eparchie Smolensk zurückgegeben.
Die Kirche steht auf einem niedrigen Hügel über dem Dnepr in der Bolschaja-Krasnoflotskaja-Straße 11. Der Innenboden liegt fast zwei Meter über dem ursprünglichen Niveau des 12. Jahrhunderts und ist über Stufen erreichbar. Seit der Rückgabe an die Eparchie Smolensk 1993 dauert die Restaurierung an, daher können Teile abgesperrt sein.
1958 entdeckte der Archäologe Daniil Awdussin 30 Meter westlich der Kirche die Reste einer Rotunde aus schmalen Ziegeln von etwa 18 Metern Durchmesser: die im 12. Jahrhundert für ausländische Kaufleute errichtete Kirche der „Deutschen Gottesmutter“, in der eines der beiden Gewichtsnormale, das „Wachspud“, aufbewahrt wurde.
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