St Cosmas and St Damian Church, Orthodoxe Kirche im Twerskoy-Bezirk, Moskau, Russland
Die Kirche der Heiligen Kosmas und Damian steht in der Staropanski-Gasse in Kitay-gorod, Moskau. Ihr ältester Teil ist der Altar der steinernen Kirche von 1564, ein zweilichtiger Vierkantbau, der einst von fünf Kuppeln gekrönt war. Der nördliche Mariä-Entschlafens-Seitenaltar wurde 1640 angebaut; Refektorium und Glockenturm stammen aus dem klassizistischen Umbau von 1803. Glockenturm und Refektorium wurden in den 1930er Jahren abgerissen, und der Nordaltar wurde 2000–2001 nach Dmitri Suchows Entwurf aus den 1920er Jahren wiederhergestellt.
Eine Holzkirche wurde hier 1462 an der Kreuzung der Straßen zum Borowizki-Hügel errichtet. Sie brannte 1564 nieder und wurde durch eine steinerne Kirche mit fünf Kuppeln ersetzt; der Überlieferung nach heiratete Iwan der Schreckliche dort Wassilissa Melentjewa. 1640 wurde die Mariä-Entschlafens-Kapelle angebaut, und 1803 wurde das Gebäude im klassizistischen Stil mit neuem Refektorium und Glockenturm umgebaut. In der Sowjetzeit geschlossen und 1931 verunstaltet, wurde es 1995 der Russisch-Orthodoxen Kirche zurückgegeben.
Der Name stammt vom Trakt Staryje Pany, wo seit 1508 die polnische Gesandtschaft stand, und von der benachbarten Siedlung der Patriarchensänger. Der Hauptaltar ist den Märtyrerzwillingen Kosmas und Damian geweiht; eine 1640 im Norden angebaute Kapelle gilt Mariä Entschlafen, daher der zweite Name der Kirche, Entschlafen in der Alten Sängersiedlung. Der Legende nach heiratete Iwan der Schreckliche hier seine sechste Frau, Wassilissa Melentjewa.
Die Kirche steht in der Staropanski-Gasse, nicht in der Stoleschnikow-Gasse, im Stadtteil Kitai-Gorod. Die nördliche, zur Gasse gerichtete Kapelle wurde 2000–2001 nach Dmitri Suchows Restaurierungsentwurf von 1926–1927 wiederaufgebaut, nachdem Glockenturm und Refektorium für das Prombank-Gebäude abgerissen worden waren. Es finden regelmäßige Gottesdienste statt; der Eingang liegt an der Gasse.
Der älteste Teil der Kirche ist der Altar der Kosmas-und-Damian-Kapelle, der bereits 1468 in den Urkunden erwähnt wird; darüber lag der Raum der 1878 aufgehobenen Johannes-Chrysostomus-Kapelle. Vor der Revolution hieß die Staropanski-Gasse nach dieser Kirche Kosmodamianowski-Gasse.
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