Church of the Holy Mandylion, Orthodoxe Kirche im Bezirk Klyazma, Pushkino, Russland.
Die Kirche des Heiligen Mandylions ist eine kubische orthodoxe Kirche in der Lermontow-Straße 20 in Kljasma, heute ein Stadtteil von Puschkino in der Oblast Moskau. Sie wird von einer Kuppel über einer Reihe von Kokoschniki bekrönt; im Westen ist ein Wandglockenturm für fünfzehn Glocken angebaut, die Fassaden tragen Majolikapaneele. Errichtet wurde sie 1913–1916 im neurussischen Stil mit Anklängen des Jugendstils nach Zeichnungen von Sergei Waschkow, einem Schüler Wiktor Wasnezows, ausgeführt vom Architekten Wassili Motyljow.
Die Kirche wurde 1913–1916 zum 300. Jahrestag der Romanow-Dynastie nach Plänen von Wassili Motylew nach Zeichnungen von Sergei Waschkow, einem Schüler Wiktor Wasnezows, errichtet und vom Zweiggilden-Kaufmann Iwan Alexandrowitsch Alexandrenko finanziert. Als Nikolaus- und Alexius-Kirche geplant, wurde sie vor der Revolution von 1917 nie geweiht. 1938 wurde ihr Pfarrer, Erzpriester Leonid Florenski, verhaftet und nach Karaganda verbannt, wo er um 1940 starb. 1989 wiedereröffnet und geweiht.
Die Kirche sollte als Nikolaus-Alexius-Kirche geweiht werden, doch die Revolution verhinderte die Weihe; erst 1989 wurde sie als Spasski-Kirche geweiht. Ihr Patronatsfest ist das der Edessa-Ikone, und die Majolika-Paneele sowie die Inschrift in altkirchenslawischer Schrift auf dem Fliesenband der Trommel sind Details, auf die man achten sollte.
Die Kirche steht in der Lermontow-Straße 20 im ehemaligen Dorf Kljasma, heute ein Stadtteil von Puschkino. Das Gebäude ist von der Straße aus zu sehen; der Eingang liegt auf der Westseite, wo einst die Glockenwand mit fünfzehn Glocken stand. Genutzt wird die Unterkirche des Alexander von Swir, die obere Grebnewskaja-Kirche ist noch unvollendet.
Das Baujahr steht in alter Schrift auf einem Majolikaband am Tambour und ist von unten lesbar. Die Kirche ist die erste in Russland, die aus Stahlbeton errichtet wurde; der Architekt Wassili Motyljow arbeitete nach Zeichnungen von Sergei Waschkow, einem Schüler Wiktor Wasnezows, der 1914 vor der Fertigstellung starb.
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