Saint Pantaleon church in Tsarskoye Selo, Orthodoxe Kirche in der Hospitalstraße in Pushkin, Russland.
Die Kirche des heiligen Pantaleon befindet sich in einer ehemaligen Krankenhauskapelle auf dem Gelände des Städtischen Krankenhauses Nr. 38 in Puschkin. Der eingeschossige Backsteinbau ist verputzt und mit Eisen gedeckt; seine Ostwand ist halbrund. Die obere Kapelle war 6,5 m hoch, 12,8 m lang mit Altar und 10,7 m breit, hatte acht Fenster und war über die Haupttreppe zugänglich. 2002 wurde ein Kreuz auf der Kuppel angebracht.
Die Kirche geht auf die Konstantin-und-Helena-Kirche zurück, die am 22. Juli 1781 in Sofia gegründet und im selben Jahr geweiht wurde; 1817 wurde sie per kaiserlichem Ukas aufgehoben, ihre Geräte und Glocken gingen an die Spitalkirche. Das steinerne Krankenhaus von 1846–1852 nach Plänen von Nikolai Nikitin erhielt eine Kirche von Nikolai Jefimow, die am 12. Oktober 1852 der Ikone „Freude aller Betrübten“ geweiht wurde. Silvio Danini erweiterte sie 1913 um eine Unterkirche; die Oberkirche wurde am 5. Februar 1930 geschlossen, die Unterkirche am 16. August 1933. 2001 wurde die Kapelle dem heiligen Pantaleon geweiht.
Die Kapelle wurde 2001 dem Arzt und Märtyrer Pantaleon geweiht, nachdem das Gebäude 2000 an die Russisch-Orthodoxe Kirche zurückgegeben worden war; 2002 wurde ein Kreuz auf der Kuppel angebracht. Die Kirche gehört zur Sophienkathedrale der Eparchie Sankt Petersburg. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts stand eine alte Ikonostase in einer Kapelle im Hof des Krankenhauses; ihr Altartisch wurde 1872 in die Kirche der Geburt der Gottesmutter in Puschkin überführt.
Die Kirche steht auf dem Gelände des Städtischen Krankenhauses Nr. 38 namens N. A. Semaschko in Puschkin, in der ehemaligen Krankenhauskapelle; sie gehört zur Sophienkathedrale. Der Zugang führt über das Krankenhausgelände. Die obere Kirche diente lange als Konferenzsaal, und seit Januar 2004 wird dort einmal wöchentlich ein Moleben gehalten.
Die Kapelle im Krankenhaushof besaß eine alte Ikonostase, und ihr Altartisch wurde 1872 in die Kirche der Geburt der Gottesmutter in Puschkin überführt. Die Kapelle blieb ihrem Zweck entfremdet ungenutzt, und der Glockenturm wurde 1929 geschlossen und diente bis 1999 als städtisches Leichenschauhaus.
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