Jurschor, Verlassene Bergbausiedlung bei Vorkuta, Russland
Yurshor ist eine verlassene Bergbausiedlung in der Nähe von Vorkuta im äußersten Norden Russlands. Die Ortschaft besteht aus verfallenden Strukturen, die verstreut in dieser rauen arktischen Landschaft stehen.
Die Ortschaft wurde 1948 als Teil der sowjetischen Industrialisierung gegründet und war eine Kohlebergbaugemeinde. Bis 2010 war die Bevölkerung vollständig verschwunden und die Siedlung wurde verlassen.
Der Name Yurshor stammt aus der Komi-Sprache und bezieht sich auf geografische Merkmale dieser nördlichen Region. Die verlassenen Gebäude erzählen von der Zeit, als hier Menschen lebten und arbeiteten.
Die Anreise nach Yurshor erfordert erhebliche Reisezeit, wobei der nächste Verkehrsknotenpunkt Vorkuta ist. Besucher sollten sich auf extreme Kälte vorbereiten und warme Ausrüstung sowie Vorsicht bei der Erkundung mitbringen.
Yurshor ist Teil eines Netzwerks von 13 Bergbaudörfern, die alle um einzelne Kohlegruben herum errichtet wurden. Dieses System zeigt, wie die sowjetische Planung isolierte Gemeinden speziell für die Rohstoffgewinnung schuf.
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