Chervona Hirka Memorial, Gedenkstätte in Yevpatoriia, Ukraine.
Das Chervona-Hirka-Denkmal liegt an der Kreuzung des Pobedy-Prospekts und der 9-Maya-Straße in Jewpatorija, auf dem Gelände einer Massenerschießungsstätte. Im Zentrum befindet sich das Massengrab der Opfer von 1941–1944, umgeben von rot gefliesten Wegen in Form eines Kranzes. Ringsum stehen das Soldatendenkmal von 1945 (Bildhauer Galotschkin, Architekt Daschewski), die bronzene Trauernde Mutter von 1985, das Denkmal von 1987 für acht gelandete Matrosen und eine 2009 entzündete ewige Flamme.
Die Stätte wurde erstmals 1954 gekennzeichnet, als zum zehnten Jahrestag der Befreiung Jevpatorijas eine kniende Soldatenfigur des Bildhauers Galotschkin und des Architekten Daschewski über dem Massengrab aufgestellt wurde. 1969 wurde das Grab als historisches Denkmal registriert. 1982 wurden hier die sterblichen Überreste von acht am 5. Januar 1942 gefallenen Marinesoldaten beigesetzt, die bei Erdarbeiten im Karaev-Park gefunden worden waren; ihr Denkmal folgte am 9. Mai 1987. Die bronzene Trauernde Mutter kam 1985 hinzu, und 2001 erhielt die Gedenkstätte den Status eines nationalen Denkmals.
Der Name „Roter Hügel“ bezeichnet den Ort selbst, an dem ein einen Kilometer langer Panzergraben als Massengrab diente. Seit 2009 ist die Anlage als Kranz gestaltet, mit dem Grab im Zentrum und rötlich gepflasterten Wegen. Neben der bronzenen Trauernden Mutter steht eine 142 Meter lange Gedenkplatte, deren Inschrift etwa sechstausend erschossene Einwohner nennt.
Die Anlage liegt an der Kreuzung des Pobedy-Prospekts und der 9-Maya-Straße im 7. Mikrobezirk, mit dem Massengrab im Zentrum und der 142 Meter langen Gedenkplatte neben der Trauernden Mutter. Der Park mit seinem Zeremonienplatz wurde 2009 eröffnet, als die Wege mit rötlichen Fliesen gepflastert und beleuchtet wurden. Die Ewige Flamme wurde am 15. Mai 2009 an der Flamme am Sapun-Berg in Sewastopol entzündet.
Die Anlage ist als Kranz angelegt, in dessen Mitte das Massengrab liegt; die Rekonstruktion von 2009 ergänzte eine 142 Meter lange Gedenkplatte und rot getönte Pflasterung. Die ewige Flamme wurde am 15. Mai 2009 am Sapun-Höhenzug in Sewastopol entzündet. Bei der Wiedereröffnung 2009 war der 86-jährige Oleksii Korniienko anwesend, einer der letzten Überlebenden der Landung von Jevpatorija 1942.
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