Пушкин һәйкәле, Bronzedenkmal im Zentrum von Chabarowsk, Russland
Das Puschkin-Denkmal in Chabarowsk ist eine dunkle Bronzefigur Alexander Puschkins im langen Mantel, die Hände vor dem Körper gefaltet um einen kleinen rechteckigen Gegenstand. Sie steht auf einem hohen Sockel aus grauen Steinblöcken mit einer kaum lesbaren goldenen Schriftzeile nahe der Oberkante; davor verläuft ein niedriges Metallgitter mit runden Ringen. Das Denkmal steht im Park des Pädagogischen Instituts von Chabarowsk.
Eine 1935 in Moskau vom ersten Direktor des Instituts, Wassili Wischjakow, bestellte Betonstatue Puschkins kam 1936–1937 in Einzelteilen nach Chabarowsk und wurde 1949 vergessen in einem Lager gefunden. Sie wurde 1950 aufgestellt; 1971 wurde der Sockel ersetzt und die Statue näher an den Park gerückt. 1990 fertigten die Bildhauerinnen Nadeschda Iwlewa und S. W. Nikolenko sie in getriebenem Kupfer neu an.
Die Figur steht im Park des Pädagogischen Instituts von Chabarowsk, und ihre Urheberschaft ist umstritten: Manche schreiben sie einem sowjetischen Bildhauer der 1930er Jahre zu, andere einem japanischen Kriegsgefangenen, der Ende der 1940er am Studentenwohnheim des Instituts arbeitete. Der Bildhauer Wladimir Baburow hielt die Aussage eines Arbeiters fest, ein Japaner habe die Statue nach einem Foto aus der Zeitschrift Ogonyok geformt.
Das Denkmal steht im Park des ehemaligen Pädagogischen Instituts von Chabarowsk, das heute zur Staatlichen Universität des Pazifiks gehört, nahe dem Stadtzentrum. Ein niedriges Metallgitter mit runden Ringen verläuft vor dem grauen Steinsockel, sodass die Figur besser vom Weg aus als aus der Nähe betrachtet wird. Die goldene Schrift am oberen Sockelteil ist blass und kaum lesbar.
Die Urheberschaft des Denkmals ist umstritten. Eine Version besagt, ein japanischer Kriegsgefangener habe es um 1949 nach einem Foto aus der Zeitschrift Ogonyok aus mit Papier überzogenem Ton und dann Beton geformt; eine andere schreibt es einem sowjetischen Bildhauer der 1930er Jahre zu. 1971 schlug ein Kranseil den Kopf ab, den der Student Eduard Barsegow wiederherstellte.
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