Shushenskoye Museum-Reserve, Föderales ethnographisches Museum im Bezirk Shushensky, Russland
Das Shushenskoye Museum-Reserve ist ein ethnografisches Freilichtmuseum im Shushensky District in Sibirien, Russland. Es zeigt traditionelle Holzbauten, Alltagsgegenstände und archäologische Funde, die das Leben der sibirischen Bevölkerung über mehrere Jahrhunderte hinweg dokumentieren.
Das Museum wurde 1930 gegründet und entstand auf einem Gelände, das archäologische Spuren aus verschiedenen Epochen bewahrt, darunter Reste aus der Zeit des kirgisischen Staates. Im 20. Jahrhundert erhielt es besondere Aufmerksamkeit, weil Lenin hier von 1897 bis 1900 in der Verbannung gelebt hatte.
Shushenskoye ist vor allem als der Ort bekannt, an dem Lenin zwischen 1897 und 1900 seine Verbannung verbrachte. Ein Teil des Geländes zeigt das Haus, in dem er lebte, sowie Alltagsgegenstände aus dieser Zeit.
Das Gelände ist weitläufig und für Fußgänger zugänglich, wobei die Wege zwischen den Gebäuden gut erkennbar sind. Da das Klima in Sibirien je nach Jahreszeit sehr unterschiedlich sein kann, empfiehlt es sich, festes Schuhwerk und der Witterung angepasste Kleidung mitzubringen.
Unter den Holzgebäuden des Museums befinden sich Bauten, die nicht ursprünglich hier standen, sondern aus dem ganzen Bezirk zusammengetragen und auf dem Gelände originalgetreu wieder aufgebaut wurden. Dieser Prozess begann noch vor der Gründung des Museums und machte den Ort zu einem der ersten seiner Art in Sibirien.
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