Gorky House Museum, Biografisches Museum in Moskau, Russland.
Das Gorky-Hausmuseum ist eine Villa im Jugendstil mit einer Marmortreppe, die an eine Ozeanwelle erinnert. Die Räume zeigen, wie eine wohlhabende Moskauer Familie zu Beginn des 20. Jahrhunderts lebte und arbeitete.
Der Unternehmer Stepan Ryabushinsky ließ die Villa 1900 errichten, doch 1917 wurde sie verstaatlicht. 1932 schenkte Stalin das Haus dem Schriftsteller Maxim Gorky, der darin bis zu seinem Tod lebte.
Die Kapelle im Haus war für die Altgläubigen gedacht und zeigt religiöse Traditionen der Familie Ryabushinsky im frühen 20. Jahrhundert. Besucher können heute noch die handwerkliche Sorgfalt erkennen, die in religiöse Räume fließt.
Das Museum öffnet Mittwoch bis Sonntag am Vormittag und Nachmittag und Führungen werden angeboten, um Architektur und Gorkys Leben zu erklären. Besucher sollten Zeit einplanen, um die Details des Hauses und seiner Räume langsam zu erkunden.
Eine medussenförmige Leuchte sitzt an der Basis der Marmortreppe und fängt das Licht auf ungewöhnliche Weise ein. An den Außenwänden verlaufen farbige Mosaikstreifen mit Orchideenblüten, die dem Haus einen verschwenderischen botanischen Hauch geben.
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