Kassala, Handelsstadt im östlichen Sudan
Kassala ist eine Handelsstadt im Osten des Sudan, die an einem Flusstal liegt und von Bergen im Osten und Süden umgeben ist. Die Stadt dient als wichtiger Markt- und Handelsknotenpunkt für die gesamte Region.
Die Stadt wurde 1834 von ägyptischen Militärkräften gegründet und erlebte später Herrschaft durch verschiedene Mächte, darunter eine italienische Besatzung in den 1940ern. Diese wechselvolle Geschichte prägte die stadtweite Entwicklung und ihre Verbindungen zu benachbarten Ländern.
Die Altstadt trägt starke ägyptische und arabische Einflüsse in ihrer Architektur, die sich in den engen Gassen und traditionellen Häuserfassaden zeigt. Besucher können diese kulturellen Schichten beim Spaziergang durch die belebten Marktvierteln unmittelbar erleben.
Die Stadt ist durch ein ausgedehntes Straßennetz mit Khartoum und Port Sudan verbunden, was sie zu einem zentralen Punkt für regionale Reisen macht. Besucher finden hier alle wichtigen Versorgungsmöglichkeiten und Unterkünfte vor, um während ihres Aufenthalts gut versorgt zu sein.
Ein saisonaler Fluss bildet um die Stadt herum ein Binnendelta und schafft ideale Bedingungen für Obstgärten, die für die Wirtschaft der Region besonders wichtig sind. Diese natürliche Wasserquelle unterscheidet Kassala von anderen Handelsstädten in der trockenen Landschaft.
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