Geographie des Sudan, Geografische Region in Nordostafrika
Sudan erstreckt sich über große Ebenen und Hochplateaus, wobei das Nilsystem durch seinen östlichen Abschnitt von Süd nach Nord fließt. Das Land deckt eine Fläche ab, die von Wüsten im Norden bis zu feuchteren Savannen im Süden reicht.
Der Name stammt von mittelalterlichen arabischen Geograten, die das Gebiet bilād al-sūdān nannten und damit die bewohnten afrikanischen Regionen am südlichen Rand der Sahara bezeichneten. Diese Bezeichnung spiegelt die historische Wahrnehmung des Landes als Schwellenregion zwischen der Wüste und dem subsaharischen Afrika wider.
Die nördlichen Regionen zeigen mediterrane und arabische Einflüsse, während die südlichen Gebiete durch ihre geografische Lage traditionelle afrikanische Sprachen und Bräuche bewahrt haben.
Die unterschiedliche Bodenzusammensetzung bestimmt die landwirtschaftlichen Praktiken in verschiedenen Regionen des Landes. Sandige Böden im Norden unterscheiden sich grundlegend von Lehm- und Lateritformationen in mittleren und südlichen Bereichen.
Die Nubische Wüste im Osten des Landes ist bemerkenswert für ihre völlige Abwesenheit von Oasen. Dieser ungestörte Landstrich bestehend aus Felsen und Sanddünen erstreckt sich ohne Wasserquellen.
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