Malmö, Stadtgebiet und Seehafen im Süden Schwedens
Malmö erstreckt sich über drei Gemeinden an der Südwestspitze Schwedens und dient als Geschäftszentrum mit modernen Vierteln entlang der Wasserfront. Die Straßen führen von älteren Backsteinvierteln zu neueren Wohngebieten, wobei der Hafen und Industriebauten die Küstenlinie prägen.
Die Siedlung entstand 1353 unter dänischer Herrschaft und wuchs als Marktplatz zu einem Handelszentrum der deutschen Hanse heran, bevor sie an Schweden überging. Der Wandel von einem dänischen Hafen zu einer schwedischen Industriestadt veränderte seine Rolle in der Region dauerhaft.
In den Parks und Plätzen sitzen die Bewohner abends lange draußen und unterhalten sich, wobei viele Gespräche auf Schwedisch, Dänisch, Englisch oder Arabisch geführt werden. Die lokalen Cafés servieren sowohl traditionelle Fika-Gebäcke als auch Gerichte aus dem Nahen Osten, und diese Mischung prägt den Alltag in der ganzen Stadt.
Der Öresund-Brücke verbindet die Stadt mit Kopenhagen und macht Fahrten zwischen beiden Ländern innerhalb weniger Minuten möglich. Busse, Züge und ausgebaute Radwege decken fast alle Stadtteile ab, sodass man sich ohne Auto leicht fortbewegen kann.
Der Turning Torso erhebt sich auf 190 Meter Höhe und gilt als das höchste Gebäude Skandinaviens, wobei seine gedrehte Form die moderne Bauweise der Stadt verkörpert. In den unteren Etagen des Turms befinden sich Wohnungen, während die oberen Stockwerke Büroflächen beherbergen, die normalerweise nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sind.
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