Göteborg, Hafenstadt in Westschweden
Göteborg ist eine Hafenstadt an der Westküste Schwedens, die sich beiderseits des Flusses Göta älv erstreckt und mehrere Gemeinden umfasst. Zahlreiche Viertel wechseln zwischen Wohngebieten, Industriezonen und Grünflächen ab, während Inseln und Kanäle das Stadtbild prägen und die Verbindung zwischen der Innenstadt und der Schärenküste herstellen.
König Gustav II. Adolf gründete die Stadt im Jahr 1621 als befestigten Handelshafen, um Schwedens Zugang zur Nordsee zu sichern. Niederländische Ingenieure planten die Befestigungsanlagen und das Kanalsystem, das noch heute Teile des Zentrums durchzieht und die frühe Handelsroute zum Hinterland markiert.
In Haga spazieren Einheimische durch gepflasterte Gassen zwischen Holzhäusern aus dem 19. Jahrhundert, die heute Cafés und kleine Läden beherbergen. An Sommerabenden füllen sich die Uferpromenaden entlang des Flusses mit Spaziergängern, die das lange Tageslicht genießen und sich in den Parkbänken oder auf den Restaurantterrassen niederlassen.
Ein dichtes Straßenbahnnetz verbindet die Viertel miteinander, und mehrere Linien führen vom Hauptbahnhof aus in verschiedene Richtungen. Fähren legen regelmäßig vom Terminal Saltholmen ab und bringen Besucher zu den Inseln der südlichen Schären, wo sich Wanderwege und Badestellen befinden.
Jeden Sommer verwandelt sich die Stadt durch den Gothia Cup in ein internationales Zentrum des Jugendfußballs, wenn Mannschaften aus über achtzig Ländern anreisen. In dieser Zeit sind überall im Stadtgebiet Gruppen junger Spieler in verschiedenen Trikots zu sehen, die zwischen den Spielfeldern und ihren Unterkünften unterwegs sind.
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