Västerås, Industriegemeinde in Zentralschweden
Västerås liegt etwa 100 Kilometer westlich von Stockholm am Ufer des Mälarsees und erstreckt sich mit Parks und Grünzonen entlang des Wassers. Die Stadt verbindet Industriegebiete mit Wohnvierteln und bietet zahlreiche Uferpromenaden, auf denen man spazieren oder Rad fahren kann.
Die Siedlung entstand während der Wikingerzeit unter dem Namen Västra Aros, der sich auf die westliche Mündung des Flusses Svartån bezieht. Im Laufe des Mittelalters entwickelte sie sich zu einem kirchlichen Zentrum und erhielt 1271 ihre gotische Domkirche.
Der Dom aus dem 13. Jahrhundert prägt die Altstadt und zieht Besucher an, die durch die Gassen rund um den Domplatz spazieren. Viele Cafés und Geschäfte nutzen die historischen Gebäude in der Umgebung und schaffen so eine Verbindung zwischen altem Erbe und heutigem Alltag.
Ein neues Reisezentrum wird 2025 eröffnet und vereint über 30 Haltestellen für öffentliche Verkehrsmittel sowie Geschäfte und Fahrradeinrichtungen unter einem Dach. Die Innenstadt lässt sich gut zu Fuß erkunden, während man vom Seeufer aus verschiedene Grünanlagen erreichen kann.
Im 19. Jahrhundert war die Region für großflächigen Gurkenanbau bekannt, weshalb sie im Volksmund den Spitznamen Gurkstaden erhielt. Dieser Name erinnert noch heute an die landwirtschaftliche Vergangenheit, obwohl die Gewächshäuser längst anderen Nutzungen gewichen sind.
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