Gävle, Hafenstadt am Bottnischen Meerbusen, Schweden
Gävle ist eine Hafenstadt in Mittelschweden am Mündungsgebiet des Flusses Gavleån in den Bottnischen Meerbusen. Das Stadtzentrum besteht aus breiten Alleen und quadratischen Blöcken, die nach einem Großbrand im 19. Jahrhundert neu aufgebaut wurden.
König Christopher von Bayern verlieh dem Handelsplatz 1446 das Stadtrecht, als die Bewohner Holz und Eisen in die Hansestädte verkauften. Nach dem verheerenden Brand von 1869 wurde das Zentrum nach einem neuen Plan mit breiten Straßen wieder aufgebaut.
Im Schlosspark neben dem Fluss steht das Länsresidenset aus dem 18. Jahrhundert, ein gelbes Herrenhaus, das früher die Residenz des Gouverneurs war. Heute beherbergen die Räume Verwaltungsbüros, aber die Fassade und die Gärten zeigen noch die klassische schwedische Architektur jener Zeit.
Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen im flachen Stadtkern, der sich gut zu Fuß erkunden lässt. Der Bahnhof verbindet die Stadt mit Stockholm in etwa anderthalb Stunden Fahrtzeit.
Die Stadsparken beherbergt Schwedens ältestes Kaffeehaus, das seit 1856 Besucher empfängt. Die Bäume rundherum wurden gepflanzt, als der Park in den 1860er Jahren angelegt wurde, und einige erreichen heute mehr als 30 Meter Höhe (98 Fuß).
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