Luleå, Küstenstadt in Nordschweden in der Provinz Norrbotten.
Diese Stadt liegt am Bottnischen Meerbusen, wo der Luleälven ins Meer mündet, und erstreckt sich über mehrere Inseln, die durch Brücken und Wasserwege miteinander verbunden sind. Die niedrige Bebauung und die weiten Abstände zwischen den Gebäuden prägen das Stadtbild, während Hafenanlagen und Industriegebiete sich am Wasser entlang ziehen.
Die Stadtrechte wurden 1621 verliehen, doch bereits 1649 musste der Ort an seinen heutigen Standort verlegt werden, da das Meer zu flach für größere Schiffe geworden war. Über die Jahrhunderte entwickelte sich die Siedlung von einem Handelsstützpunkt zu einem Zentrum für Erzverladung und Schwerindustrie.
Die Kirchenstadt Gammelstad, UNESCO-Weltkulturerbe, umfasst 424 Holzhäuser, die von Kirchgängern aus entfernten Gebieten während religiöser Zusammenkünfte genutzt wurden.
Die Anreise erfolgt meist über den Flughafen, der regelmäßig mit Stockholm verbunden ist, oder über die E4, die durch die Stadt führt. Mehrere Buslinien verbinden die Zentrumsgebiete mit den umliegenden Wohnvierteln und den Außenbezirken auf den Inseln.
Im Winter entstehen Straßen auf dem gefrorenen Meer, die Fahrzeuge zwischen Dezember und April nutzen können, um die Inseln zu erreichen. Diese Eiswege werden regelmäßig überwacht und markiert, damit Autofahrer sicher über die gefrorene Wasseroberfläche fahren können.
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