Östersund, Verwaltungszentrum in der Provinz Jämtland, Schweden.
Östersund ist ein Siedlungsgebiet am Ostufer des Storsjön auf 312 Metern Höhe in der Provinz Jämtland, Schweden. Die Straßen verlaufen in rechten Winkeln zum Ufer und bilden ein schachbrettartiges Muster durch das Zentrum.
König Gustav III. gründete die Stadt 1786, nachdem er Land von Bauern kaufte, um einen Handelsplatz für die Region Jämtland zu schaffen. Die Ansiedlung wuchs als Knotenpunkt für den Austausch von Waren zwischen den ländlichen Gebieten und anderen Teilen Schwedens.
Die Stadt trägt ihren Namen vom "Östersund", der "östlichen Meerenge", weil das Wasser von Storsjön hier auf die schmalste Stelle zwischen den Ufern trifft. Heute nutzen Einheimische den Seeuferweg zum Spazieren und Radfahren, vor allem an Sommerabenden.
Der zentrale Geschäftsbezirk liegt entlang der Prästgatan, wo Geschäfte und Dienstleistungen zu Fuß erreichbar sind. Die Universität befindet sich etwas außerhalb des Zentrums und ist mit dem Fahrrad oder Bus gut zu erreichen.
Die Stadt liegt nur 100 Kilometer südlich des Polarkreises, was im Winter kurze Tageslichtstunden und im Sommer fast endlose Helligkeit bedeutet. An klaren Winternächten können Besucher oft Polarlichter über dem See beobachten.
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