Kiruna, Stadtgebiet in Lappland, Schweden
Kiruna ist eine städtische Siedlung in Lappland, Schweden, die sich über weitläufiges subarktisches Gelände mit Kiefernwäldern, Gletscherseen und niedrigen Bergen erstreckt. Die Gebäude verteilen sich über mehrere Kilometer, mit weiten Zwischenräumen, die die dünne Besiedlung der Region widerspiegeln.
Eisenerzvorkommen zogen um 1900 Bergleute und Ingenieure in diese unbewohnte Wildnis und lösten den Bau von Eisenbahnlinien und Wohnvierteln aus. Der Bergbau prägte die Wirtschaft über ein Jahrhundert lang und führte schließlich zu umfangreichen Umsiedlungsplänen für das Stadtzentrum.
Der Name stammt aus dem samischen „Giron
Wintertemperaturen sinken häufig weit unter den Gefrierpunkt, daher sind isolierte Kleidung und geeignetes Schuhwerk das ganze Jahr über erforderlich. Die Sommermonate bieten Mitternachtssonne, während die polaren Winter völlige Dunkelheit während der Mittagsstunden bringen.
Das gesamte Stadtzentrum wird schrittweise nach Osten verschoben, um Bodensenkungen durch unterirdische Bergbauaktivitäten zu vermeiden. Historische Gebäude wie die Kirche werden abgebaut, transportiert und an neuen Standorten wieder aufgebaut.
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