Bohuslän, Traditionelle Provinz im Westen Schwedens
Bohuslän ist eine traditionelle Provinz an der Westküste Schwedens, die sich von Göteborg bis zur norwegischen Grenze erstreckt und etwa 8000 Inseln und Schären umfasst. Die Landschaft wird von Granitfelsen geprägt, die direkt ins Meer abfallen, während Fischerdörfer in geschützten Buchten liegen.
Die Provinz gehörte ab dem 9. Jahrhundert zur norwegischen Krone unter König Harald Hårfagre und wurde im Frieden von Roskilde 1658 an Schweden abgetreten. Die Festung Bohus bildete jahrhundertelang den Mittelpunkt eines umkämpften Grenzgebiets zwischen den beiden Königreichen.
Der Name stammt vom alten Festungsbezirk Bohus län, der bis 1658 eine norwegische Grenzzone bildete. Die Westküste ist heute für ihre Holzhäuser bekannt, oft rot oder weiß gestrichen, die sich in kleinen Häfen und auf Inseln aneinanderreihen.
Die Wanderwege Bohusleden und Kuststigen verbinden viele Küstenorte und bieten Zugang zu den verschiedenen Inseln und Buchten. Viele Abschnitte verlaufen über flaches Gelände, während andere über Granitfelsen führen und festes Schuhwerk erfordern.
Gullmarsfjorden ist der einzige Schwellenfjord Schwedens, dessen tiefes Becken durch eine flache Schwelle vom Meer abgetrennt wird. Diese Formation erzeugt ein eigenes Ökosystem mit Arten, die sonst nur in größerer Tiefe vorkommen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.