Värmland, Historische Provinz im westlichen Mittelschweden
Värmland erstreckt sich entlang der norwegischen Grenze und des Vänern-Sees im westlichen Mittelschweden und umfasst ausgedehnte Waldgebiete sowie Tausende kleinere und größere Seen. Die Region teilt sich auf die Provinzen Värmland, Örebro und Västra Götaland auf und wird von einem Netz aus Flüssen durchzogen.
Die Provinz gehörte bis zum 13. Jahrhundert zu Norwegen und wechselte danach unter schwedische Verwaltung, wobei die Grenzlinien über Jahrhunderte hinweg mehrfach verschoben wurden. Im Jahr 1815 ordnete man Värmland dem historischen Landesteil Svealand zu, nachdem es zuvor als Teil von Götaland galt.
Die Region brachte bedeutende schwedische Autoren wie Selma Lagerlöf und Gustaf Fröding hervor, deren literarische Werke von lokalen Landschaften und Traditionen inspiriert wurden.
Karlstad dient als zentrale Anlaufstelle mit Zug- und Busverbindungen nach Stockholm, Oslo und Göteborg, von wo aus sich die Region weiter erkunden lässt. Die Landschaft eignet sich für Wanderungen und Kanutouren, wobei die Sommer mild und die Winter schneereich ausfallen.
Der Klarälven erlaubt es Besuchern, auf traditionellen Holzflößen mitzufahren oder eigene kleinere Flöße zu bauen und damit den Fluss hinabzutreiben. Diese Form des Transports wurde früher genutzt, um Holz aus den Wäldern zum See zu bringen.
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