Bergwerk Dannemora, Eisenmine und Industrieerbestätte in Dannemora, Schweden
Dannemora Mine ist eine ehemalige Eisenerzgrube in Östhammar, die über mehrere unterirdische Schächte und Tunnel bis in große Tiefen reicht und die Landschaft mit ihrer großen Abbauanlage prägt. Das Gelände umfasst verschiedene Gebäude und Strukturen aus mehreren Jahrhunderten, die zeigen, wie der Betrieb der Grube organisiert war.
Der Bergbau an diesem Ort begann bereits im 15. Jahrhundert und setzte sich bis 2015 fort, was diese Grube zu einem der ältesten Bergbaubetriebe Schwedens macht. Das Erz, das hier gefördert wurde, war bekannt für seine hohe Qualität und wurde international für die Herstellung von Werkzeugen und Waffen verwendet.
Der Bergbauturm ist heute das bekannteste Wahrzeichen der Anlage und wurde zum Symbol für die Schwedens lange Bergbautradition. Besucher können sehen, wie dieser Turm die Landschaft dominiert und wie die umgebenden Gebäude das Alltagsleben der Bergarbeiter widerspiegeln.
Die Anlage liegt im Nordosten Schwedens und ist mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, wobei die Fahrt eine gute Gelegenheit bietet, die ländliche Gegend kennen zu lernen. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da das Gelände uneben ist und die Wetterbedingungen je nach Jahreszeit unterschiedlich sind.
Eines der ersten Dampfmaschinen Schwedens wurde hier im 18. Jahrhundert eingebaut und veränderte die Bergbauarbeit grundlegend. Diese technologische Neuerung ermöglichte es, tiefere Schächte zu erschließen und größere Mengen an Erz zu fördern.
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