Göteborgs och Bohus län, Ehemalige Verwaltungsregion im Westen Schwedens.
Gothenburg and Bohus County war eine historische Verwaltungsregion im Westen Schwedens, die sich entlang der Küste erstreckte und zahlreiche Inseln in der Kattegat-Straße umfasste. Das Gebiet reichte von der größten Stadt an der Küste bis zu dünn besiedelten Inselgruppen und kleineren Haftstädten.
Die Region entstand 1680 aus der Verschmelzung von Gothenburg mit dem nördlichen Bohus-Gebiet, das Schweden durch den Vertrag von Roskilde von Dänemark-Norwegen erhielt. Dieses Territorium blieb mehr als 300 Jahre lang eine bedeutende Verwaltungsregion, bevor es 1998 mit anderen Bezirken zu Västra Götaland zusammengefasst wurde.
Die Region war geprägt durch ihre Lage an der Küste, wo Fischerei und Seefahrt das tägliche Leben der Menschen bestimmten. Diese Traditionen prägen bis heute die Identität der Küstengemeinden und ihre Beziehung zum Meer.
Besuchern hilft es zu verstehen, dass die Region heute keine separate Verwaltungsregion mehr ist, sondern Teil von Västra Götaland. Wer die Geschichte dieser ehemaligen Grafschaft erkunden möchte, findet Informationen über ihre Grenzen und Bedeutung in lokalen Museen und historischen Sammlungen.
Das Gebiet war der einzige Punkt Schwedens mit direktem Zugang zur Nordsee, was es für den internationalen Handel unverzichtbar machte. Diese strategische Lage hat die wirtschaftliche Entwicklung und die Bedeutung der Region über Jahrhunderte hinweg geprägt.
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