Gamla stan, Mittelalterliches Viertel in Stockholm, Schweden
Gamla stan ist das mittelalterliche Zentrum Stockholms, das auf der Insel Stadsholmen und benachbarten Eilanden liegt und durch steinerne Brücken verbunden ist. Das Viertel besteht aus verwinkelten Gassen mit eng beieinander stehenden Häusern, von denen viele vier bis fünf Stockwerke hoch sind und farbige Fassaden aufweisen.
Das Viertel entstand im 13. Jahrhundert als erste städtische Siedlung Stockholms und wuchs durch den Einfluss deutscher Kaufleute zur bedeutenden Handelsstadt. Im Laufe der Jahrhunderte blieb es das politische und wirtschaftliche Zentrum, während die Innenstadt später in andere Bereiche expandierte.
Der Königliche Palast ist Schauplatz täglicher Zeremonien und prägt das Leben im Viertel mit seinen formalen Ritualen. Die bunten Fassaden und engen Gassen bilden eine lebendige Kulisse für Kunsthandwerksbetriebe und kleine Läden, wo Handwerker noch heute nach traditionellen Methoden arbeiten.
Die Straßen sind eng und können bei gutem Wetter von vielen Menschen besucht werden, daher ist das frühe Morgen oder späte Nachmittag ideal. Das Viertel ist zu Fuß am besten zu erkunden und Museen sowie der Palast sind über längere Zeit verteilt, für einen vollen Besuch sollte man mehrere Stunden einplanen.
Eine der besonderen Entdeckungen für Besucher ist Mårten Trotzigs Gränd, eine winzige Gasse, die kaum breit genug für zwei Menschen nebeneinander ist. Diese versteckte Durchgangsstraße verbindet zwei größere Wege und zeigt den räumlichen Mangel in den engen Stadtplanungen des Mittelalters.
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