Nationalpark Muddus, Nationalpark im Bezirk Norrbotten, Schweden.
Der Muddus-Nationalpark ist ein Nationalpark in Nordschweden, in den Gemeinden Gällivare und Jokkmokk gelegen, mit alten Kiefernwäldern, ausgedehnten Mooren und tiefen Schluchten. Durch das Gebiet fließen mehrere Gewässer, und der Wechsel zwischen offenen Sumpfflächen und dichtem Wald prägt das Bild des Parks.
Der Park wurde 1942 gegründet, um alte Kiefernwälder zu schützen, die trotz jahrhundertelanger Naturbrände überlebt hatten. Im Jahr 1996 wurde er als Teil des Laponia-Welterbegebiets anerkannt, einem der größten unberührten Naturgebiete Europas.
Das Land gehört seit Langem zum traditionellen Weidegebiet der Sami, die hier Rentiere halten. Wer durch den Park wandert, kann gelegentlich Rentierherden begegnen, was die enge Verbindung zwischen dieser Gemeinschaft und der Landschaft sichtbar macht.
Der Park verfügt über markierte Wanderwege unterschiedlicher Länge und Schwierigkeit, sodass man ihn je nach eigener Kondition erkunden kann. Einfache Waldunterkünfte sind an bestimmten Stellen entlang der Wege vorhanden und eignen sich für eine Übernachtung mitten in der Natur.
Im Park wächst eine Kiefer, die über 700 Jahre alt ist, was sie zu einem der ältesten Bäume Europas ihrer Art macht. Dieser Baum stand bereits dort, lange bevor der Park überhaupt existierte, und hat Feuer, Frost und Jahrhunderte der Veränderung überlebt.
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