Gräberfeld von Greby, Eisenzeitliches Gräberfeld in Tanum, Schweden
Greby ist ein Gräberfeld mit etwa 220 sichtbaren Steingräbern, das sich in kreisförmiger Anordnung über die grasbewachsene Landschaft nördlich von Grebbestad erstreckt. Die Steine liegen flach auf dem Boden und bilden ovale oder rechteckige Formen, die das Grundgerüst dieser frühen Bestattungsstätte bewahren.
Die Grabstätte stammt aus der Zeit um 400-500 n.Chr., als diese Region Teil eines Handelsnetzwerks war. Oscar Montelius, ein schwedischer Archäologe, führte 1873 erste Ausgrabungen durch und entdeckte dabei Glasperlen und Knochenkämme.
Die Grabstätte zeigt durch gefundene Gegenstände Verbindungen zu fernen Regionen, die auf Handelskontakte der Gemeinschaft hindeuten.
Der Ort ist leicht zu Fuß erreichbar und liegt in einem offenen, unbebauten Gebiet, daher ist wettergerechte Kleidung ratsam. Besucher sollten vorsichtig zwischen den Steinen gehen, um die Grabstätten nicht zu beschädigen.
Das Gräberfeld liegt in der Nähe einer ehemaligen flachen Bucht des Sannäs-Fjords, was auf seine Bedeutung als geschützter Handelshafen hindeutet. Diese günstige Lage machte den Ort zu einem wichtigen Umschlagplatz für Waren und Menschen in der antiken Welt.
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