Folhammar, Naturschutzgebiet in Gotland, Schweden.
Folhammar ist ein Naturschutzgebiet an der Küste Gotlands mit einer beeindruckenden Kalksteinformation, die sich über etwa 500 Meter erstreckt. Die Kalksteinriffe ragen teilweise mehrere Meter aus dem Boden auf und bilden eine markante Küstenlandschaft.
Die schwedische Regierung erkannte 1974 die geologische und ökologische Bedeutung dieses Ortes an und wies ihn offiziell als Naturschutzgebiet aus. Die Kalksteinformationen entstanden vor Millionen von Jahren, als dieses Gebiet unter dem Meer lag.
Der Ort ist bei Geologen und Fossilienjägern bekannt, die hier die Kalksteinfossilien in den Riffformationen untersuchen. Die Besucher können selbst nach versteinertem Material suchen und die geologische Geschichte der Region erforschen.
Der Ort ist über offentliche Verkehrsmittel erreichbar, die Ljugarn mit den Umgebungen verbinden. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da die Kalksteinoberfläche uneben und teilweise rutschig sein kann.
Die Kalksteinufer wandeln sich beide Richtungen in Sandstrande um und zeigen dabei die verschiedenen Phasen der Kustenentwicklung. Diese Kombination aus Felsformationen und Sandstranden an einem Ort ist ungewohnlich und zeigt naturliche Prozesse in Aktion.
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