Ladonien, Skulpturengarten und Mikronation im Naturreservat Kullaberg, Schweden
Ladonia ist ein Skulpturengarten und eine Mikronation in der Küstenregion von Kullaberg im Süden Schwedens. Die Installation erstreckt sich über felsiges Gelände und umfasst große Holzstrukturen, die mit Treibholz und Stein errichtet wurden.
Der Künstler Lars Vilks gründete das Projekt 1996 nach Streitigkeiten mit schwedischen Behörden wegen des Baus der Skulptur Nimis. Die rechtlichen Auseinandersetzungen führten zur Erklärung des Gebiets als unabhängiges Territorium.
Die Hymne besteht aus dem Geräusch von Steinen, die ins Wasser geworfen werden, und die Amtssprache kennt nur zwei Wörter: waaaaalll und ÿp. Besucher sehen heute die Holzskulpturen und die Umgebung, in der sich das Projekt als unabhängiger Staat versteht.
Der Zugang erfordert eine Wanderung durch den Naturpark Kullaberg über markierte Wege, die teilweise durch Wald und über Felsformationen führen. Festes Schuhwerk ist notwendig, da das Gelände uneben ist und das Wetter an der Küste wechseln kann.
Mehr als 22.000 Menschen aus der ganzen Welt haben sich als Bürger registrieren lassen, ohne dort zu leben. Das Gebiet existiert gleichzeitig als Kunstwerk und als symbolisches politisches Projekt.
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