Mälardalen, Seetal in Ost-Svealand, Schweden
Das Mälaren-Tal ist ein großes Tal mit einem ausgedehnten Seen- und Flusssystem in Ostschweden, das mehrere größere Städte miteinander verbindet. Der See selbst ist mit zahlreichen Inseln und vielen Armen und Buchten geprägt.
Das Gebiet war in der Wikingerzeit und im Mittelalter eine wichtige Handelsregion mit frühen Siedlungen an seinen Ufern. Die Landschaft selbst veränderte sich grundlegend, als die Erdkruste hob und eine frühere Meerbucht in ein Süßwassersystem umwandelte.
Die Gegend rund um den See war Zentrum der frühen schwedischen Besiedlung und Handelswege, wie man an mittelalterlichen Stätten und alten Dörfern sieht. Diese Orte zeigen noch heute, wie die Menschen hier über Generationen hinweg vom Wasser abhängig waren.
Das Gebiet ist am besten zu erkunden, wenn man ein Boot mietet oder lokale Fähren nutzt, da die Wasserstraßen die Siedlungen verbinden. In den flachen Bereichen kann man auch mit Fahrrädern fahren oder längere Wanderungen unternehmen.
Das Seengebiet beheimatet eine außergewöhnliche Vielfalt an Fischarten, da verschiedene Süßwasser- und die letzten Salzwasserzonen nebeneinander existieren. Diese Mischung entstand gerade dadurch, dass das Wasser vor kurzer Zeit erst von salzig zu süß wurde.
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